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              Galileo

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Galileo - Der europäische Beitrag in der Satellitennavigation?

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Unter deutschem Vorsitz wurde auf der Ratstagung (Verkehr) am 17. Juni 1999 das europäische Satellitennavigationssystem Galileo “auf die Startrampe geschoben”.

Die Definitionsphase des Projektes, in der bis ca. Ende 2000 die technische Auslegung des Systems, seine Anwendungsmöglichkeiten, die Finanzierung und der institutionelle Rahmen (insbesondere die Zusammenarbeit EG/ESA geklärt werden sollte, konnte beginnen.

Bis Ende 2000 sollten eigentlich die technische Auslegung des Systems, seine Leistungsfähigkeit und die Finanzierungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

In Ergänzung zum US-amerikanischen System GPS und zum russischen GLONASS verschafft sich Europa mit Galileo ein eigenständiges Satellitennavigationssystem und erschließt sich damit große Chancen für einen dynamisch wachsenden Zukunftsmarkt der bis zum Jahre 2005 auf 80 bis 90 Mrd. DM geschätzt wurde...

Die EU-Verkehsminister konkretisierten mit ihrem Beschluß die Ergebnisse des Europäischen Rates in Köln. Galileo sollte im Rahmen eines Private-Publlic-Partnership zusammen mit der Industrie bis zu Einsatzreife 2008 entwickelt werden. Die Entwicklungskosten von etwa bis zu 3 Mrd. Euro wurden aus verschiedenen europäischen Programmen und von den privaten Partnern gedeckt.

Satellitengestützte Ortungs- und Navigationssysteme sind ein Schlüsselelement für die Vernetzung der Verkehsträger zu einem integrierten Gesamtverkehrssystem und für eine optimierte Logistik. Darüber hinaus können sie bei hochgenauen und sicherheitsrelevanten Leitsystemen z.B. in der Eisenbahn und in der Luftfahrt zum Einsatz kommen.

Mit der Kenntnis der genauen Position und einer interaktiven Kommunikationsmöglichkeit ergeben sich völlig neuartige Perspektiven für ein modernes Verkehrsmanagement, das für alle Anwendungsbereiche der Luftfahrt, Schiffahrt und des Landverkehrs genutzt werden kann. Insbesondere das Zusammenwirken der terrestrischen und raumgestützten Infrastruktur eröffnet Chancen für nutzerorientierte Anwendungen und Mehrwertdienste in der Telematik.

Insbesondere die verstärkte Nutzung der Telematik in der Mobilitätswirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zu innovativen Entwicklung Europas. Die Europäische Gemeinschaft verfügt über die entscheidenden Industriebereiche, um geeignete Produkte zu Marktreife zu entwickeln. Die seit kurzem angebotenen aktuellen Verkehrsinformationsdienste zeigen, daß die Wirtschaft die im Bereich der Verkehrstelematik liegenden Chancen erkannt hat und nutzt.

(Quelle: Bundesministerium für Verkehr)

Am Mittwoch, dem 28. Dezember 2005 hat das Galileo-Zeitalter begonnen: Es startete der erste von zwei GALILEO-Testsatelliten vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan! Die russische Trägerrakete vom Typ SOJUS brachte den Testsatelliten “Giove-A” auf seine umlaufbahn in 23.200 Km Höhe. Schon am abend des gleichen Tages hatte der Satellit seine endgültige Position erreicht. Laut europ. Weltraumorganisation ESA in Paris fehlen noch Erfahrungen mit dem sogenannten mittleren Orbit, die radioelektrische Umgebung dieser Umlaufbahnen ist noch nicht genau bekannt. Der erste Satellit soll vor allem Frequenzrechte sichern, die Galileo von der internat. Fernmeldeunion zugeteilt wurden; spätestens im Jahr 2006 muß ein signal aus dem Weltraum gesendet werden. Der zweite Testsattelit “Giove-V” soll im März in den Weltraum geschossen werden.

2008 folgen weitere 4 Satelliten. Ende 2010 sollen im Endausbaustadium 30 Satelliten die Erde umrunden und eine Ortung (wahrscheinlich gebührenpflichtig) auf 10cm genau ermöglichen - bis es soweit ist, reicht zur Navigation das (kostenlose) bewährte amerikanische GPS-System aus. Zur möglichst genauen Positionierung von KFZ sind jedoch aufgrund der GPS-Ungenauigkeit von 15-30m noch weitere Hilfen, wie z.B. Tachoimpulsanschluß und Gyro (Drehratensensor) für ein einwandfreies Map-Matching erforderlich. Mobile “Handheld” Navigatoren sind dehalb von Natur aus etwas ungenauer, da ihnen diese Bezugsgrößen fehlen.

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ACHTUNG -. STATISCHE INFORMATIONEN auf dieser Seite: Für die letzte Entwicklung bitte z.B. auf www.wikipedia.de unter dem Stichwort GALILEO nachschauen... DANKE ;-)

 

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